Herzlich Willkommen auf RUNNINGWOLLE meinem LäuferBlog. In meinem 1. Beitrag möchte ich euch noch einen kurzen Rückblick in das vergangene Jahr geben. Mit der Vorbereitung auf das große Ziel, meinen 1. Marathon zu finishen (es sollte auf jeden Fall unter 3:45h sein), hatte ich bereits in 2011 begonnen. Mit einem kostenlosen Trainingsplan aus dem Internet und viel Euphorie begann ich also die Mission.  Das Grundlagentraining in den ersten Wochen war nicht leicht, aber um so näher das Frühjar kam, um so mehr kam auch die Form und die Freude darüber das es mir immer leichter fiel die längeren Umfänge zu laufen. Die ersten Wettkämpfe über 10 km waren bereits im März/April der Matheissenmarktlauf in Schriesheim, der Stutenseer Stadtlauf und der Hemsbacher Altstadtlauf. Meine Zeiten wurden von Lauf zu Lauf besser. Brauchte ich Mitte 2011 noch 46 min. für die 10 km, so waren es in Hemsbach bereits nur noch 41:35 min. Bei aller Freude über das Erreichte wollte ich jedoch das eigentliche Ziel, MLP Marathon in Mannheim, nicht aus den[singlepic id=5 w=320 h=240 float=right] Augen verlieren.

Das wir ( gemeint ist: mein Laufkumpel Marcus und ich ) eine Woche vor dem Marathon noch eine neue Bestzeit beim Altstadtlauf in Weinheim aufstellen wollten, war wohl der Begeisterung über das bereits Erreichte und der Unwissenheit der Taperinphase geschuldet. Wir hatten Glück! Unser Plan ging voll auf. Marcus lief die 42,195 km in 3:44:15h und als ich mit Gänsehaut und einem Gefühl dass man nicht beschreiben kann über die Ziellinie lief, zeigte die Uhr eine 3:36:09Std an. Ich denke das Bild sagt alles :-). nach diesem Unbeschreiblichen Erlebnis war für mich klar ….Es gibt kein zurück mehr, das ist meine Welt! Was kam, waren weitere Läufe zwischen 5 und 10 km, aber eine neue Bestzeit gab´s über den Sommer auf diesen Distanzen aber nicht. Das nächste Ziel war der Fiducia Baden-Marathon im Septebemer. Mit der  Startaufstellung quasi vor der Haustür und einer neuen Bestzeit in Aussicht, freute ich mich auf dieses „Heimspiel“ ganz besonders. Die Vorbereitung verlief ohne größere Schwierigkeiten. Auch die „kleinen Zipperlein“ am Knie und und sonst noch wo, wurden immer weniger, bei Marucus allerdings nicht. Er hatte leider hin und wieder ein paar kleine und auch mal größere Unstimmigkeiten mit seinem Fahrgestell.

Ein kleins Highlight war mein „Trainingslager“ in Uivar/Rumänien. Das im Banat liegende kleine Örtchen war wie geschaffen für meine Laufrunden. Meine Schwieger-Oma wohnt quasi direkt am Ortsrand nur unweit von der Bega einem kleinen Fluss, an dem ich meine tägliche Laufrunde [singlepic id=23 w=320 h=240 float=left]begann. Aufgrund der Hitze im Sommer war ans Laufen nur früh Morgens oder dann eben am Abend denkbar. Nach meinen ersten Runden durch das Dörfchen und das Nachbardörfchen in meinen bunten Läuferdress war ich schnell Gesprächsthema. Anfeuerungsrufe durch die unter Bäumen lümmelnde Dorfjugend sowie wertschätzendes Nicken der im Dorfzentrum sitzenden örtlichen „Prominez“, wurden bald zur Selbstverständlichkeit. Slalomläufe durch Schaf- Ziegen- und Kuhherden ersparten mir jegliches weitere Koordinationstraining :-). Mitunter musste auch mal der eine oder andre Steigerungslauf bzw. Sprint in den extensiven Dauerlauf eingebaut werden, da die Hundehaltung in diesem Teil der Erde und vor allem „auf dem Land“ nichts mit der bei uns in Deutschland zu tun hat. Kaum zurück in Deutschland stand der Halbmarathon beim Lußhardtlauf auf dem Programm.
Ich kann euch sagen, dass war der Tag im Jahr 2012 an dem schon Mittags um 12h die Schwimmbäder wegen Überfüllung geschlossen waren, ja es war der [singlepic id=13 w=320 h=240 float=right] 19. August, der heißeste Tag im letzten Jahr. Aber gut irgend ein Wetter ist immer, also Augen zu und durch. Mit einer 1:35:00h war ich dann doch mehr als zufrieden. Mit gut gefüllten Glykogenspeichern stand ich dann plötzlich am Start Fiducia Baden-Marathons, das Jahr verging im Flug. Während des Marathons hatte ich alles erlebt, vom Nervenflattern beim Start, der Euphorie auf den ersten Kilometern, dem grübeln „halte ich das Tempo durch“, dem komischen Gefühl bei der Halbmarathon-Abzweigung einfach weiterzulaufen, über die Begegnung mit Mann mit dem Hammer, bis hin zum Gänsehautfeeling im Runners-Heaven des Beiertheimerstadions. Am Ende war ich mit meiner neuen Bestzeit mit 3:24:00 h mehr als zufrieden. Die 41:06min für den10er beim Weinheimer Herbstlauf eine Woche später, waren dann noch das Sahnehäubchen im letzten Laufjahr. Gesundheit und viele schöne Laufmomente ist was ich mir für 2013 wünsche….in diesem Sinne… Euer Wolle

 

 

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