Die Laufsaison ist bereits in vollem Gange und mir stand am Ostersamstag beim 40. Rheinzaberner Osterlauf die erste Standortbestimmung in diesem Jahr bevor. Im Moment befinde ich mich mitten in der direkten Vorbereitung auf den St. Wendel Marathon am 28.04.2013. Den Halbmarathon wollte ich nutzen, um zum einen meine Kraftausdauer zu trainieren und zum anderen zu sehen ob mein Training seit Dezember nach Peter Greif auch gefruchtet hat. Nicht zuletzt sollte natürlich auch eine neue Bestzeit im Halbmarathon her.
Seit meinem Trainingsbeginn für das Laufjahr 2013 am 03.Dezember 2012 habe ich über 1.000 Trainingskilometer absolviert. Die Vorbereitung verlief bis auf 2 mal eine Woche Trainingsausfall wegen Erkältungen/Grippe sehr gut. Anfangs hatte ich doch etwas Respekt vor meinem Trainingsplan den mir der Laufberater Peter Greif erstellt hat. Ich konnte mir noch nicht so ganz vorstellen diese Umfänge und das Tempo zu laufen aber siehe da mit viel Motivation über die in Aussicht gestellten [singlepic id=2 w=320 h=240 float=left]neuen Bestzeiten konnte ich die ersten Testläufe über 10 km sogar unter den Vorgaben absolvieren. Für die „Generalprobe“ war das Ziel ist klar definiert, eine 1:32h sollte es mindestens werden. Wenn die Umstände passen und mir nicht wie die letzten Tagen der kalte Ostwind mit gefühlten 100 km/h ins Gesicht pfeifft, könnte es durchaus auch noch eine Minute schneller gehen.

Am Ostersamstag war es dann soweit, in einem sehr gut besetzten Starterfeld stand ich also in Rheinzabern und wartete wie die anderen 324 Läufer auf den Startschuss, der auch pünktlich um 14:10h knallte. Ich versuchte gleich zu Beginn den von mir geplanten Schnitt von 4:18 min/km einzuhalten und nicht vor lauter Euphorie los zu sprinten. Die ersten 5 Kilometer verliefen auf der flachen Strecke sehr gut. Ein Blick auf meine Garmin Forrunner 305 veriet mir, dass ich flotter unterwegs [singlepic id=3 w=320 h=240 float=right] war wie geplant, 4:16 war auf dem Display zulesen und ich fühlte mich super…wow das wäre eine Zielzeit unter 1:30h aber gut immerhin lagen ja noch 16 km vor mir, also immer ruhig Blut. Der Rundkurs musste zweimal gelaufen werden was mir einen Motivationsschub verlieh, denn heute hatte ich meine Frau und die Hälfte unserer Kinder dabei, die mich am Straßenrand des Start/Zielbereichs lauthals bejubelten :-). Es kam wie es kommen musste, der befürchtete  stramme Nord-Ostwind der vergangenen Tage machte auch am letzten Samstag keine Pause und pfiff den Läufern immer wieder ins Gesicht, was natürlich viel Kraft gekostet hatte. Mit einer 1:30:53 Std. lief ich als 8. in meiner Altersklasse über die Ziellinie was einem 4:18er Schnitt entsprach und damit lag ich also voll im Plan. Neue persönliche Bestzeit im HM und das Wissen, dass die vielen Trainingsstunden durch den langen kalten Winter sich am Ende doch ausbezahlt haben. Sankt Wendel ….pass auf ….ich komme! In diesem Sinne….keep on running…Euer Wolle

 

 

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