Pünktlich um 19:30 Uhr schickte der Schirmherr Ingo Wellenreuther am Donnerstag mit einem Startschuss die Läuferinnen und Läufer auf die Strecke des 5. B2RUN Firmenlaufs in Karlsruhe. Mein Arbeitgeber WIFO GmbH gab uns Mitarbeitern auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit zur Teilnahme. Mit insgesamt 12 Wifojanern gingen wir also vor dem Europabad an den Start. Im Vordergrund standen hauptsächlich der Spaß und das Gemeinschaftserlebnis. Ich persönlich nutzte den Lauf als Training für den am kommenden Sonntag anstehenden 10 km Queichtallauf in Zeiskam, der gleichzeitig der nächste Wertungslauf des PSD Lauf CUP ist.

Natürlich wurde vorher auch fleißig trainiert, denn einige von uns wollten ja die Vorjahreszeit verbessern. Nun war aber der Tag gekommen und ein neuer Teilnehmerrekord war bereits im Vorfeld angekündigt. Letztendlich waren es dann über 5.000 Teilnehmer die auf die Albrunde geschickt wurden. Gut 20 Minuten vor Beginn machten wir uns auf den Weg in die Startaufstellung, was selbst für mich als „Durchstarter“ kein kleines Unterfangen war. Der Durchstarterblock war dieses Jahr eingerichtet worden um den schnelleren Läufern die Gelegenheit zum „freien Start“ zu geben. So ganz hat das aber leider nicht geklappt, denn eine Referenz war dafür nicht nötig, nur ein höheres Startgeld. So kam es wie es kommen musste, ein beträchtlicher Teil „Durchstarter“ waren einfach keine 🙂 . Der Startschuss fiel und ich versuchte als erstes mein geplantes Lauftempo von 3:53 min/km zu finden. Nachdem ich das anfängliche Gedrängel von allen möglichen Seiten, sowie das eine oder andere Ausweichmanöver ins Gras überstanden hatte, konnte ich dann einigermaßen frei laufen. Allerdings hatte das ganze ganz schön Kraft gekostet.

Der erste Blick auf die FR305 bei Kilometer 1 gab mir eine 3:44 min/km preis…Mist, wieder zu schnell. Das Gefühl war bis hierher aber gut und ich lief das Tempo in dem Wissen weiter, dass ich das wohl nicht bis zum Ende durchhalten werde. Ich wollte aber bei einem 5er nicht das Taktieren anfangen, sondern einfach durchweg am Limit laufen. An der Alb entlang Richtung Entenfang schloss ich dann auf eine Gruppe Läufer auf, die mein Tempo hatten. Windschattenlaufen war aber nicht lange drin, die ersten wurden wieder langsamer und ich zog weiter.

Bei Kilometer 2 lese ich das Tempo von 3:46 min/km ab und immer noch läuft es gut. Nun ging es über die Brücke am Entenfang und auf der andern Seiter der Alb wieder zurück. Noch bevor die 3. Kilometerfahne in Sicht war bekam ich das schnelle Tempo zu spüren. Ich musste mich also doch ein wenig zurücknehmen um am Ende nicht total einzubrechen.

Kilometer 3 verging mit einer 3:55 min/km, alles noch im Lot. Weiter ging´s, ich überholte Marianne Odörfer, die später als 1 Frau durch das Ziel laufen sollte, und hängte mich an eine 3er Gruppe die das Tempo liefen welches ich gerade in der Lage war zu laufen, schnell aber noch so dass Kraft für den „Heartbreak Hill“ übrig blieb.

Die Kilometer 4 und 5 waren am Ende mit 4:04 und 4:06 die Quittung für den zu schnellen Beginn. Nachdem auch der gefürchtete Buckel kurz vor Schluss bezwungen war, gab es nur noch eins, Gas geben und keine Sekunde mehr verschenken. Ich wollte die 5,4 Kilometer lange Strecke unter 21 Minuten laufen. Ein Schlusssprint über die letzten 400 Meter gegen einen anderen Läufer ließ die Zuschauer und Stadionsprecher jubeln und meinen Puls auf 185 schnalzen. 

runalyze.de5,41 km Wettkampf am 04.07.2013

21:043:54/km174bpm9 hm

http://user.runalyze.de/shared/3eh9

Mit 21:05 Minuten über 5,4 km und einem Schnitt von 3:54 min/km, errang ich am Enden den 63. Gesamtplatz.

[singlepic id=225 w=300 h=220 float=left]Meine Kolleginnen und Kollegen hatten natürlich ebenfalls ihren Spaß und deren Ergebnisse waren auch nicht von schlechten Eltern. Allen voran war es aber Super Mario alias Martin Krausz, der mit seinem Kostüm  nicht nur die Kinder und Zuschauer an der Strecke verzauberte, sondern auch die Verantwortlichen der Veranstaltung. So war es dann auch keine Überraschung dass Super Mario mit dem Weihnachtsmann und dem Michelin-Mann um den Preis für das kreativste Laufoutfit antreten durfte. Dieser Titel und die damit verbundene Reise zum Finale nach Berlin blieben dem frischgebackenen Abteilungsleiter dann aber doch verwehrt. Als Sieger der Herzen wird er uns im nächsten Jahr sicherlich wieder mit seinen Verkleidungskünsten verzücken.

Nun bleib es nur noch abzuwarten ob man für das nächste Jahr eine alternative Strecke evtl. mit Ziel im Wildparkstadion findet, denn die Günther Klotz Anlage ist mit über 5.000 Teilnehmer stark an Ihre Grenzen gestoßen. In diesem Sinne….Keep on RunningWolle![nggallery id=18]

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