…zwar nicht das erste Mal im Leben aber auf jeden Fall am vergangenen Sonntag in beim Queichtallauf in Zeiskam. Zum 3. Wertungslauf des PSD Lauf Cup 2013 traten dieses Jahr über 300 Läuferinnen und Läufer bei Temperaturen von knapp 25°C an den Start des 10 km Laufs. Das auch Marcus und ich es noch rechtzeitig geschafft hatten war hingegen gar nicht so selbstverständlich. Da die Auffahrt auf die B9 am Wörther Kreutz gesperrt war, mussten wir als erstes einen Umweg über Jockgrim fahren um dann dort auf die Schnellstraße zu gelangen. Da wir beide jetzt nicht gerade die Navigatoren in Person sind kam zu eh schon warmen Temperaturen gleich noch leichte Hektik Wallungen hinzu. Dann die Ausfahrt verpasst! Danach Magenschmerzen bei Marcus in Bellheim …wir suchen verzweifelt eine Tankstelle mit Toilette. Als nächstes die Abzweigung in Richtung  Zeiskam übersehen – also wieder zurück! Doch dann.. ARAL Tankstelle – Keine Toilette, hmm… also weiter.

Marcus, dessen Gesicht zwischenzeitlich so aussah als hätte der den 10 km Lauf schon hinter sich, überließ es mir die Startnummern abzuholen. Während er sich in die doch beträchtliche Schlange derer einreihte die etwas loswerden wollen, reihte ich mich so dann in die Schlange bei der Startnummernausgabe ein. Nur wenige Augenblicke vor dem Startschuss hatten wir es dann endlich in die Startaufstellung geschafft.

Marcus ging es immer noch nicht gut und mein Puls war auch schon ohne zu laufen über 100. Dieses Rennen wollte ich aber mal strikt nach Plan laufen, also nicht zu schnell starten und nicht mitreißen lassen sondern einfach mein Tempo laufen egal was die anderen machen. Eine Pace von 4:00 – 4:02 min/km strebte ich auf dem flachen Kurs in Zeiskam nach dem erfolgreichen Lauf in Ettlingen (40:23 min) an.

Weshalb es am Ende dafür leider nicht gereicht hat konnte viele Gründe haben; da war die längere Gartenparty am Vorabend und der dadurch verkürzte Schlaf, da war der B2RUN Firmenlauf über 5,4 km unter der Woche, bei dem ich am Anschlag lief, dann der Stress am Morgen und nicht zuletzt der  das Eintreffen des lang ersehnten Sommers.

Durch die späte Aufstellung im Starterfeld standen wir auch noch irgendwo mittendrin, was mich am Anfang des Rennens viel Kraft gekostet hatte. Das ständige Slalomlaufen und das Ausweichen auf den „Seitenstreifen“ gingen dann auch nicht spurlos an mir vorbei. Die Quittung dafür bekam ich bei  Kilometer 7 bis 9. Mit einem durchschnittlichen Tempo von 4:00 min/km auf den Kilometern 1-3 lag ich noch voll im Plan, spürte aber bereits jetzt, das es heute für mich sehr schwierig werden würde dieses Tempo zu halten.

Die erhoffte „Abkühlung“ im Wald trat leider auch nicht wirklich ein und es erwischte mich dann früher als gedacht. Ein 4:07er Schnitt auf dem Kilometerabschnitt 4 bis 6 deute bereits an was noch auf mich zukommen sollte. Bei Kilometerschild 7 war es dann soweit, ich kämpfte was das Zeug hielt, die Lungen brannten schon aber mehr als 4:16 min/km kam einfach nicht heraus. 😥

Danach bekam ich dann aber wieder Oberwasser, ich sah vor mir die führende Frau im Staterfeld,  Carmen Scharpfenecker. Ich biss die Zähne zusammen, kam ihr immer näher und konnte Sie am Ende des 8. Kilometers mit einer 4:09 min/km dann auch noch überholen. Nach dem kurzen „Zwischenhoch Carmen“ folgte bei Kilometer 9 jedoch das „Tief Roge Happel“, der als Pacemaker für die spätere Tagessiegerin, sich und die selbige wieder an mir vorbei brachte. Eine Pace von 4:20 min/km war meinerseits aber auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei.

Die 4:01 min/km auf dem 10ten und letzten Kilometer brachte mich am Ende mit einer offiziellen Zielzeit von 41:22 Minuten(Brutto) über die Ziellinie. Es fehlten mir dann letztlich 7 Sekunden auf die Tagessiegerin in der Bruttozeit, die für die Wertung bei diesem Lauf ausschlaggebend war. Mit einer Nettozeit von 41:08 Minuten hätte ich Sie sogar um 2 Sekunden geschlagen. Ein 44. Platz in der Gesamtwertung des Queichtallaufs war an diesem Tag das Maximal machbare, mehr war da einfach nicht drin.

Mit Platz 103 (Zwischenstand) in der Gesamtwertung in 2 von 3 bisherigen  Läufen des PSD Lauf CUP, ist für mich sicherlich noch Luft nach oben. Eine Platzierung in den Top 40 strebe ich auf jeden Fall an. Nach 47:50 Minuten und ein bissle bleich um die Nase kam auch Marcus ins Ziel. Eine sehr gute Leistung für Ihn unter den genannten Umständen. Der nächste Lauf des PSD Lauf Cup findet bereits 21.07.2013 im Rahmen des Weiherer Hardseelauf und mitten in meiner „Sommerregeneartion“statt. In diesem Sinne….Keep on RunningWolle!

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