In meinem ersten Jahr als „Greifianer“ kam ich nun also in den Genuss einer Sommerregeneration. Bisher kannte ich das um ehrlich zu sein nicht. Ich gehörte zu den „Durchtrainierern“, denn ich wollte ja bloß keine Leistung verlieren…die Quittung erhielt ich dann aber letztes Jahr beim Herbstmarathon, da lief es einfach nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Suche nach den Fehlern führte mich immer wieder in eine Sackgasse. Es war also an der Zeit für einen professionellen Trainingsplan und ich entschied mich für Peter Greif.

Dann kamen nach konsequentem umsetzen des Trainingsplans auch bald die ersten Erfolge im Halbmarathon, im Marathon und auch die 40er Marke über 10 km rückte immer näher. Plötzlich schneit da ein 4wöchiger Trainingsplan rein… keine Tempoläufe, keine Intervalle, was sollte denn das??? „Sommerregeneration“ war das Stichwort. Ich habe mir am Anfang etwas ungläubig den Text und den Trainingsplan aufmerksam durchgelesen, etwas später ist dann aber zumindest im Hirn der Groschen gefallen. Die Umsetzung war in der Wirklichkeit aber dann nicht ganz so einfach. Am Anfang hat man ja die Befürchtung dass es nach der Regeneration sehr schwer wird wieder auf den „alten Stand“ zu kommen, glücklicherweise ist das aber nicht so. Der vorherige Leistungsstand wird nach der Pause wieder recht schnell erreicht und sogar eine Leistungsfortschritt und neue persönliche Rekorde seien zu erwarten schreibt Peter Greif.

Im Nachhinein muss ich sagen, bin ich sehr glücklich über das entspannte Training, denn ende Juni machte sich wie aus heiterem Himmel meine linke Hüfte mit Schmerzen bemerkbar. Zwar verspüre ich noch immer einen leichten Druck aber es ist doch eine starke Besserung eingetreten. Ich verbinde jetzt gerade das nützliche mit dem angenehmen und fahre des Öfteren mit dem Rad zur Arbeit und wieder nach Hause, das sind täglich 22 km, aber natürlich geht der Puls nicht über 120 😉 . Bei dem tollen Juliwetter komme ich auch nicht umher, einige Bahnen im Freibad zu ziehen während der Rest meiner Familie gemütlich lümmelt und planscht. Es fühlt sich aber echt gut an, das alternative Training, ich habe nie das Gefühl nix gemacht zu haben und doch spüre die Entspannung und Frische. Nun muss ich zugeben dass ich aber auch an einem 10 km Wettkampf des PSD Lauf Cup während der Regeneration teilgenommen habe und am kommenden Wochenende noch an einem weiteren mitstreiten werde. Ansonsten gelobe ich aber strickte Regeneration  🙂 ich denke das geht in Ordnung.

Jetzt ist es auch nicht mehr weit bis die „Zeit des Schweigens“ vorbei ist und die Vorbereitung auf das Herbst – Highlight den BMW Frankfurt Marathon beginnt und irgendwie freue ich mich so richtig darauf… auf das Herbstwunder. Na dann ein Hoch auf die Sommerregeneration! In diesem Sinne…..Keep on RunningWolle!

 

%d Bloggern gefällt das: