….so sollte die Schlagzeile in der BNN am 14.07.2014 nach dem Rheinstettener Triathlon auf keinen Fall lauten! Bereits 2012 hatte ich mir in einem Anflug von Übermotivation das Triathlon Magazin gekauft in dem in der Theorie genau beschrieben wurde wie man Kraulen lernt.  Daraufhin hatte ich einen ersten Selbstversuch in Sachen Kraulschwimmen im Rheinhafenbad unternommen. Das Fazit: Eine Katastrophe! Nach nur wenigen Wasserklatschern  mit den Beinen und wildem Rumgefuchtel mit den Armen musste ich mit einem Bauch voller Chlorwasser das Unternehmen enttäuscht aufgeben. Ohne „professionelle“ Hilfe keine Chance!

Knapp 2 Jahre später ist es nun endlich soweit. 2014 steht für mich  eine Premiere an, mein erster Triathlon in Rheinstetten steht im Wettkampfkalender. Meine Schwimmkünste in Sachen Kraulen haben sich trotz den immer mal wieder, spontan einsetzenden Bemühungsintervallen nicht wirklich verbessert. Aber die Lust auf einen Triathlon ist ungebrochen und die Motivation ist groß. Was für ein Glück habe ich bloß,  dass meine Arbeitskollegin Julia , eine ehemalige Badische Meisterin im Schwimmen, sich bereit erklärt hat mir in einigen Trainingsstunden die Grundlagen wie Kraulbeinschlag, Armzug, Atmung und Gesamtbewegung beizubringen. Der Respekt vor der ersten Trainingsstunde war groß aber einen Rückzieher gab es jetzt nicht mehr.[singlepic id=475 w= h= float=center]

Im Forchheimer Hallenbad ging es dann zur Sache. Widererwartend war das Bad recht gut besucht, so dass ich nicht wirklich viel Platz hatte.  Nach kurzem Warmplanschen machte ich meinen ersten Versuch und zeigte  Julia was ich bisweilen schon so drauf habe. „Gar nicht so schlecht“ bekam ich vom Profi zu hören…ob sie das wirklich so gemeint hat…???? 🙂 . Kurz darauf erfolge von der Trainerin ein kleiner Anschauungsunterricht ala boneur. Tja was soll ich sagen sah ziemlich perfekt aus, genauso wie im Triathlon Magazin beschrieben, hmmm…wie macht sie das nur denke ich noch so bei mir und schwinge mich wieder ins 28°C warme Wasser.[singlepic id=476 w= h= float=center]

Die „Bewegung zerlegen“ lautet der Schlüssel zum Erfolg. Für den Anfang gab es als Hilfsmittel auch noch eine Art Schaumstoffbrett, das man wahlweise vor sich her schieben oder zwischen die Beine klemmen kann.  Also dann…. die 1. Übung Beinschlag trainieren! Diese sah einfach aus aber bereits nach 50 Metern merkte ich die Belastung  in den Beinen schon deutlich. Man hält bei dieser Übung das Brett vor sich im Wasser und strampelt dann mit Peitschbewegungen aus der Hüfte, dabei sollen die Beine unter der Wasseroberfläche bleiben.

Übung Nr. 2 …den Armzug üben! Dabei bleibt ein Arm ausgestreckt auf dem Schwimmbrett liegen und mit dem zweiten Arm wird dann der Bewegungsablauf trainiert. Auch diese Einheit fühlt sich am Anfang einfach an aber…aber…Um das Ganze auch richtig zu machen musste ich mich sehr konzentrieren und vergaß dabei immer wieder zu atmen…dadurch kam ich wieder aus der Puste und es wurde immer anstrengender.

Danach versuchte ich noch 3-4 Bahnen ohne Hilfsmittel die das Geübte umzusetzen.

[singlepic id=478 w= h= float=center]

Für meine erste Trainingseinheit unter „professioneller“ Anleitung, war es glaube ich gar nicht so schlecht aber um die 400 bzw. 750 Meter in den beiden Triathlons in diesem Sommer ohne den Einsatz der Rettungsschwimmer zu schaffen habe ich noch wirklich viel Maloche vor mir.[singlepic id=479 w= h= float=center] In diesem Sinne….Keep on SwimmingWolle

 

%d Bloggern gefällt das: