Das zwischenzeitlich vierte Stück des sehr leckeren Nusszopf´s kann ich mir immer noch quer in den Mund schieben. Das funktioniert wirklich gut, denn mein breites Grinsen will seit dem Zieleinlauf beim 16. Internationalen Achenseelauf einfach nicht mehr aus dem Gesicht weichen und wenn ich so in die Runde schaue, bin ich da keineswegs alleine. Das kleine aber feine Zelt, welches die Finischer im Zielareal erwartet, ist heute besonders gut besucht. Die leckere After-Race-Verpflegung lassen sich die Läuferinnen und Läufer heute nicht entgehen. Ich sitze eingehüllt in eine Wärmefolie auf einer Bank inmitten vieler Gleichgesinnten, die sich trotz des nasskalten Wetters freudig über das soeben erlebte unterhalten. Wenn mir nicht so kalt wäre, könnte ich hier noch Stunden sitzen und die Szenerie betrachten. Das ich heute hier so nass…ach was… patschnass aber dennoch fröhlich sitze, habe ich einem besonderen Umstand zu verdanken, von dem ich Euch nun erzählen möchte.

Donnerstagabend

„Hallo Claudia, ich bin´s der Wolfgang….findet das geplante Training heute statt?“ Ich sitze mit Frau, Kinder und Kegel in unserem Auto auf dem Parkplatz am Badestrand in Buchau. Das herrliche Panorama  um den Achensee lässt sich im Moment nur erahnen. Petrus öffnet an diesem Abend das erstmal seit Wochen seine Schleusen und der Regen prasselt auf unser Autodach als gäb´s kein Morgen. „Hallo Wolfgang, jo i denk scho. Des Gwitter mias mr´no obwoatn aber dann passt´s scho.“ Die Moser Claudi ist eine meiner Kontaktpersonen vom Laufteam Achensee, welches mich und meine Familie zur Teilnahme am Achenseelauf und heute zu einem ersten Kennenlernen im Rahmen eines kleinen Trainingslaufs eingeladen hat.

Die Mädels und Jungs begrüßen mich sehr herzlich und nach kurzer Absprache beschließen wir mit 2 Autos nach Achenkirch, an die andere Seite des See´s zu fahren, um von dort aus den Trailteil, der am Sonntag zu laufenden Strecke in Angriff zu nehmen. Benni Moser läuft noch einige Meter mit uns und dann ist er auch schon weg. Wir treffen das Nachwuchstalent vom ÖSV-Langlaufteam erst wieder an der Geisalm, wo er auf uns wartet. Wir unterhalten uns während des Laufs´s viel und von Heike, die seit vielen Jahren mit im Orgateam des Achenseelaufs ist, bekomme viele nützliche Tipps zu markanten Stellen, deren Kenntnis mir am Sonntag sehr zu gute kommen sollten. Heike kennt die Strecke in und auswendig, ich laufe hinter Ihr und sehe das bei jedem Schritt den sie setzt. So einige Stellen bereiten mir jetzt schon Fracksausen und ich bin wirklich froh dass am Sonntag die Bergwacht an den brenzligen Ecken postiert ist, denn die Trinkwasserqualität des Achensees will auf diese Weise ich nicht wirklich testen :-). Hoch und runter über Stufen, Stock und Stein geht es vorbei an der Geisalm über Karen durch Wald auf dem Promenadenweg bis nach Pertisau. Hier empfängt uns Günther Englmaier, seines Zeichens Sportreferent im Laufteam Achensee und Mitglied im Organisationsteam mit Foto und warmem Auto. Wenig später verabschiede ich mich von der Truppe und fahre mit meinen 3 Mädels, zurück in das knapp 50 KM entfernte Wildschönau.

Am Samstag geht es für uns vier über die Inntalautobahn erneut nach Pertisau, in die 600 Seelengemeinde am Karwendelgebirge zum 10 KM Fitness- und Kinderlauf. Als wir am Nachmittag im alten Fischerhaus ankommen treffen wir sofort auf einige bekannte Gesichter vom Donnerstag. Alles versammelt sich wegen des schlechten Wetters in der urigen Hütte, in der auch die Startnummern ausgegeben werden. Viele vom Laufteam sind hier in irgendeiner Form im Einsatz. Beim Kaffee und Kuchen sehe ich Petra und Evi begrüßt mich grinsend an Startnummernausgabe.

Kurz darauf treffe auch auf Maria, die treue Seele vom Tourismusverband Achensee, welche mich und meine Familie hier her eingeladen hat. Sie ist im Vorfeld in der Hauptsache für die Werbung und das Marketing zuständig und ist auch am Veranstaltungswochenende immer und überall zu sehen. Mit Günther Engelmaier mache ich nicht nur wegen meines vergessenen Champion Chip am Troubledesk Bekanntschaft, denn er ist als Mitglied im Organisationsteam unter anderem auch für die Betreuung der Topläufer zuständig und er kümmert sich sehr um mich….wenn das kein Zeichen für morgen ist 🙂 Nachdem wir alle mit unseren Startnummern versorgt sind, wird es für meine 3 Mädels so langsam ernst.

Die Kinderläufe

Bei der 1,6 Kilometerlangen Strecke den der 10-11jährige Läufernachwuchs zu absolvieren hat, gilt es den leicht profilierten Rundkurs 2 Mal zu bezwingen. Schnatternd vor kühlem Wind und Regen steht unsere Melissa an der Startlinie und scharrt schon eifrig mit den Hufen.

Das Starterfeld ist sehr jungslastig und mit gut 20 Teilnehmern insgesamt auch sehr überschaubar. Chapeau aber vor denen, die bei dem Schmuddelwetter überhaupt angetreten sind. So wie ich noch an eine gute Renneinteilung appelliere, saust die Meute auch schon los. Nach nur wenigen Minuten kommen die schnellsten Kids bereits um die Ecke und rauschen am Bootshaus vorbei. Es dauert ein wenig aber auch unser Töchterchen kommt dann irgendwann total außer Puste um die Ecke.

Dann geschieht es….der verlockende Zieleinlauf ist wohl zu übermächtig und zieht Melissa in ihren Bann. Sie biegt nach der ersten Runde ab und läuft in Richtung Ziel. Alles was eine Stimme hat ruft ihr zu umzudrehen, doch Stur wie ihre Oma läuft sie einfach weiter. Während ich verzweifelt nach einem Versteck suche um der Schmach zu entgehen, besinnt sie sich kurz vor Zieleinlauf eines besseren und dreht um. Phuuu… jetzt ist der Papa gefragt. Sichtlich enttäuscht fleht sie um Hilfe. Also mache ich mich gemeinsam mit ihr auf, das Feld nochmals einzuholen. Wir geben gemeinsam alles aber am Ende geht der letzte Platz in diesem Jahr an unseren kleinen Hosenscheißer :-). Doch wie heißt es so schön, der erste und letzte bekommt die meiste Aufmerksamkeit und deshalb begrüßt Peter Moser, der heutige Moderator im Ziel, unseren Sprössling genau so emphatisch wie den Sieger.

Der 10 KM Fitnesslauf

„Gell Schatz, der 10er am Achensee ist doch flach und geht am See entlang, oder?“ „Jaaaa….im großen ganzen schon,“ antworte ich meiner Frau noch beim Frühstück, die beim Laufen die Berge hasst wie der Teufel das Weihwasser. Als der Moser Peter in seiner Moderation die versteckten Höhenmeter erwähnt, ernte ich tödliche Blicke vom meiner Frau. Es ist 17:30 Uhr als der Startschuss den Fitnesslauf über 10 KM freigibt. Leider hält auch hier das Regenwetter einige Läuferinnen und Läufer von einem Start ab. Gut ein Drittel gegenüber 2014 sind es weniger. Nichts desto trotz gehen die    anwesenden Sportskanonen voll motiviert an den Start. Darunter natürlich auch Claudia und unsere große Tochter Vanessa, die kurz entschlossen hier ihren allerersten 10er absolvieren will. Drei mal muss die profilierte Runde durch Pertisau unter die Schlappen genommen werden. Meine beiden Lady´s sichern das Feld von Beginn an erst mal nach hinten ab :-).

Meli und ich postieren uns vis a vis des Zieleinlaufs und lauschen unterm grünen Schirm den Ausführungen des Moderators Peter Moser, bis die schnellsten des Laufs zum ersten Mal an uns vorbei fliegen. Apropos Peter Moser, ihm zolle ich wirklich großen Respekt, denn er legt sich unglaublich ins Zeug und hält die Stimmung bei den treuen Zuschauern hoch.

Es dauert gut 24 Minuten bis die andere Hälfte unserer Familie gemeinsam die Straße herunter kommt. Wir Zuschauer feuern die beiden lauthals an und geben Ihnen so einen ordentlichen Schwung mit auf die 2. Runde. Das Streckenprofil fordert doch einiges von den Läufern, so dass ich ziemlich überrascht bin, dass Vanessa deutlich an Tempo zugelegt hat und die zweite Runde schneller umrundet hat.

Zwischenzeitlich laufen auch schon die schnellsten des Rennens über die Ziellinie und werden freudig von den Zuschauern empfangen. Ich postiere mich nun auch hinter dem Ziel und nach 1:09:45 Stunden läuft unsere Große zum ersten Mal nach einem 10 Kilometerlauf durch das Ziel. Ich bin stolz wie Oskar :-). Dass sie damit den 1. Platz in der weiblichen Jugend erzielt und „wir“ an diesem Tag sogar mit einem „Pokal“ nach Hause fahren dürfen entschädigt allemal für das ausharren beim nasskalten Wetter. Claudi finisht den Fitnesslauf ebenfalls in einer für Sie sehr guten Zeit von 1:15:39 Std.

Durchgeführt vom Obmann Josef Hausberger seines Zeichens Bürgermeister von Eben am Achensee, findet nach dem Rennen die Siegerehrung im heimeligen Fischerhaus statt. Die Leute rutschen zusammen und es herrscht eine angenehme, familiäre Stimmung. Was mich besonders beeindruckt ist, dass tatsächlich jedes Kind einen kleinen Preis für die Teilnahme erhält. Das habe ich so wirklich noch nirgends erlebt. Von meiner Seite aus gibt es dafür ein richtig dickes Lob! Während der Siegerehrung trinken wir Kaffee und essen kräftig Kuchen, denn der Erlös daraus, sowie auch die Startgelder des Kinder- und Fittnesslaufs werden dieses an die verunglückte Stabhochspringerin Kira Grünberg gespendet.

Der Achenseelauf

Er gilt als Österreichs schönster Panoramalauf und ich würde sagen dass dies die gut 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (inkl. Staffel) ausnahmslos unterschreiben. Tatsächlich bleibt uns heute das herrliche Panorama erneut durch die vielen Regenwolken verwehrt aber für die ambitionierten Läufer herrscht nahezu ideales Wettkampfwetter. Für mich persönlich ist der heutige Lauf eine ideale Vorbereitung auf meinen Herbstmarathon am 18. Oktober in Steinheim an der Murr beim Bottwarthal Marathon. Der Lauf ist bereits ein Klassiker in der Laufszene und ist aufgrund seiner abwechslungsreichen Streckenführung sicherlich einzigartig. Mein persönliches Ziel ist die 23,3 KM lange Strecke mit über 170 positiven Höhenmetern in 1:45 Stunden zu laufen.

Vor dem Lauf herrscht noch Vorfreude und großer Optimismus

Vor dem Lauf herrscht noch Vorfreude und großer Optimismus

Den Weg zum Start hinauf zögere ich so lange wie möglich raus, 7 °C und Regen laden nicht gerade zu einem Panoramalauf ein, doch irgendwann ist es soweit und ich trabe zum warmlaufen in Richtung Start. Dieser befindet sich etwas oberhalb des Zielbereichs, neben dem Golfclub Achensee und unweit der Karwendel Bergbahn. Die Teilnehmer stehen schon dichtgedrängt hinter der Startlinie und warten ungeduldig auf den Startschuss. Ich laufe noch kurz zwei-drei Steigerungen in Begleitung 3er Kenianer vom Team Run2gether Austria….cool :-).

Kurz vor dem Start

Kurz vor dem Start

Dann endlich ist es soweit, das Rennen beginnt. Ich versuche mich nicht mit der Meute mitreißen zu lassen aber…ihr könnt es euch denken…Mit Karacho geht es die Straße hinunter, vorbei an Freund und Feind und an den applaudierenden Zuschauern in Richtung See. Ungewohnt früh brummelt meine FR 310XT. Gerade mal 3:30 Minuten sind verstrichen als ich das Strandhotel Etner an mir vorbeirauschen sehe. Huiuiui…jetzt aber schnell einen Gang zurückschalten denke ich noch so bei mir, doch allen laufen im schnellen Tempo weiter. Ich lasse mich nicht lumpen und bleibe dran. Verzweifelt suche ich nach einem Vordermann der mein Tempo läuft doch erst nach gut 3 KM bin ich bei einer Gruppe die so um den 4er Schnitt läuft. Ich fühle mich gut und hoffe, dass ich das hohe Tempo beim späteren Trailstück nicht bereue.

Die ersten 15 Km heißt es Tempo bolzen um später in keinen Stau zu kommen

Die ersten 15 Km heißt es Tempo bolzen um später in keinen Stau zu kommen

Zu meiner Überraschung stehen doch einige Zuschauergruppen am Streckenrand und heizen den Athleten ordentlich ein. Der Shoe for Africa-Läufer (Bild oben) wird ab hier bis KM 13,5 mein treuer Begleiter bleiben. Der 5. Km ist absolviert und mit 19:26 Minuten ist das doch eine für mich ganz respektable Zeit. Immer wieder schaue ich in Ferne über den See, hinüber zu den Bergen. Ich stelle mir vor wie grandios das jetzt beim strahlendem Sonnenschein wäre, doch auch so verliebe ich mich in diese Region. Am liebsten die Sachen zu Hause packen und mit Kind und Kegel hierher. Ein tolles Laufteam stünde ja schon parat :-). Ich träume vor mich hin und die Kilometer vergehen. Der sechste und achte hämmere ich erneut mit 3:56min/km und 3:53min/km in den asphaltierten Rundweg des Achensees. ES LÄUFT!

Schnell aber nicht am Limit, davon kann die Nr. 256 nur träumen :-)

Schnell aber nicht am Limit, davon kann die Nr. 256 nur träumen 🙂 Super sind auch die vielen Kinder an der Strecke! Schlechtes Wetter gibt es für sie nicht.

Inzwischen ist auch der erste Anstieg der nach KM 8 die ersten Körner schluckt. Ich nehme mich mit weiser Voraussicht auf das noch Kommende etwas zurück und lasse es bergab dann ordentlich laufen. Nach 39:30 Minuten lasse ich die ersten 10 Kilometer hinter mir….wow…das war flott…lieber Gott bitte lass mich am Berg nicht sterben! Während mein Stoßgebet durch die dicken Wolken g´gen Himmel fliegt, fliegt auch schon ein blonder Engel namens Kristin Berglund langsam an mir vorbei. Die Siegerin vom Karwendel Marsch letzte Woche gibt mir nochmals richtig Ansporn und ich bleibe an Ihr dran. Wir laufen die nächsten Kilometer gemeinsam, bis bei KM 14 das Runner´s High in mich fährt. Ich überhole sie und genieße den Applaus des Publikums, das sich bei der Staffelübergabestelle versammelt hat.

Kilometer 15 ist erreicht und am Handgelenk brummt meine Uhr.  Ein Blick darauf und 1:00:05 Std. funkeln mich an. Neue persönliche Bestzeit über 15 KM, unglaublich. Doch so langsam wird es ernst. Der Trailanteil der Strecke hat es wirklich in sich und das Schild dass ich erblicke setzt mir nochmals zu.

Aus Asphaltstraße wird Schotterweg und nach dem Schotterweg wird´s richtig interessant. Mit Puls von 164 bpm geht es dann ans eingemachte. Im ersten Moment verfluche  ich die schnellen ersten 15 KM, doch wenigstens habe ich keinen Stau im Geisalmsteig. Auf den teilweise sehr engen Stellen ist an überholen nicht zu denken. Trotz der anstrengenden Aufstiege macht dieser Teil der Strecke wirklich enorm viel Spaß. Konzentriert setze ich meine Schritte und versuche den einen oder anderen Blick über den See zu erhaschen. Der Lauf ist in diesem Teilstück sehr kurzweilig so dass die Kilometerabschnitte im Nu verstreichen und das Ziel immer näher rückt.

Dauergrinsen beim Achenseelauf :-)

Dauergrinsen beim Achenseelauf 🙂

Als ich am Donnerstagabend mit dem Laufteam Achensee die Strecke bis zum Ende des Trailteils gelaufen bin und Heike mir sagte, dass am Sonntag hier noch die letzte Labesstelle sein wird, dachte ich noch wegen den zwei Kilometern brauch bestimmt doch keine Verpflegung mehr….doch weit gefehlt. Bevor es dann zum Endspurt auf dem Promenadenweg hinein nach Pertisau geht, genehmige ich mir auf zittrigen Beinen stehend zwei Becher Iso die mir nochmals die nötigen Schwung bis in Ziel geben sollen.

Was nun folgt haben mir meine lieben Lauffreunde von Laufteam Achensee schon beschrieben. Eigentlich will ich jetzt nur noch schnell laufen, doch es fällt schwer. Die Beine sind irgendwie wie Blei. Puste hab ich noch und eine junge Staffelläuferin an die ich noch herangelaufen bin, motiviert mich nochmals. Ich denke daran, dass es heute ja eigentlich nur ein Trainingslauf für den Herbstmarathon ist und Endbeschleunigung steht auch bei meinem Trainer ja immer hoch im Kurs. Also bin ich schön brav und gebe das letzte Mal alles was noch geht. Ich laufe 700-800 Meter vor dem Ziel auf einen weiteren Läufer auf. Er bemerkt mich und gibt Gas. Wenn nicht jetzt wann dann, geht mir durch den Kopf. Ich laufe so schnell wie ich kann und bringe es in der Zielkurve tatsächlich fertig den Österreicher Hannes Gianmoena mit der Nr. 2759 noch zu überholen. Mit einem wirklich sehr emotionalen Zieleinlauf endet der Achenseelauf für mich nach 1.45:58 Std. mit dem 83. Gesamtplatz. Für den armen Hannes tut es mir um sein verdorbenes Zielfoto sehr leid. Aber was für ein großer Sportsmann….im Ziel kommt er zu mir und wir nehmen uns in den Arm, wir gratulieren uns und bedanken uns beieinander für dieses grandiose Finish auf dem letzten Kilometer. Wow! Manchmal sind es eben die kleinen Dinge die einem in so positiver Erinnerung bleiben.

Da kann es das ganze Wochenende regnen wie es will, das kurze Einlaufen mit den Kenianern, die schnellen 4 Kilometer mit  Kristin Berglund (sie hat mich übrigens auf dem Trailstück wieder kassiert und mir am Ende fast 5 Minuten abgenommen…grrr…..) und dann noch dieser Zieleinlauf und der kurze Moment mit Hannes Gianmoena sind einfach unbezahlbar.

Achenseelauf

Mein emotionaler und schöner Zieleinlauf beim Achenseelauf. Hinter mir der arme Hannes

Im Ziel empfängt mich Claudia Moser vom Laufteam und hängt mir die schöne Medaille um, Heike und Maria sind ebenfalls im Zielbereich und beglückwünschen mich sehr herzlich.

Ja…. nun sitze ich hier im Verpflegungszelt mit 4 Stück Nusszopf zwischen den Kiemen schlottere vor mich hin und freue mich schon auf das nächste Mal aber dann bitte mit Panorama 🙂

Mein Fazit: Für mich war das Liebe auf den ersten Blick. Der Achenseelauf nennt sich Österreichs schönster Panoramalauf und hat bei schönem Wetter dieses Prädikat bestimmt auch verdient. Doch das Event nur darauf zu reduzieren wäre wirklich ehrlos. Mit seinem ungewöhnlichen Profil hat er sicherlich auch ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Die Nenngelder sind in Anbetracht des Teilnehmergeschenks, Medaille, Verpflegung usw. sehr moderat. Das teilweise die Startgelder einem guten Zweck gespendet werden finde ich auch bombig. Ich kann den Wettbewerb wirklich nur empfehlen, ob als Highlight der Saison oder zur Vorbereitung auf größeres, ist dabei egal.

Für den kleinen Einblick den ich vom Laufteam Achensee bekommen habe, möchte ich mich an dieser Stelle wirklich sehr herzlich bedanken. Es ist wirklich toll wie Ihr euch für diese Veranstaltung ins Zeug legt. Mein Dank geht an  Claudia für die tolle Betreuung im Vorfeld und vor Ort, ebenso wie Heike, die mich mit vielen Infos zur Laufstrecke gefüttert hat,  an die liebe Evi für´s Daumen drücken, an Maria vom Tourismusverband die alles arrangiert hat, an Günther für seine Hilfe  und die Betreuung vor Ort. Vielen Dank auch an den Chef Josef der bestimmt seinen Segen für mein kommen gegeben  hat 🙂 und natürlich bei allen anderen die den Aufenthalt für meine Familie und mich so angenehm gestaltet haben.

Dafür gibt´s jetzt noch ein dickes Busserl an alle…….. 🙂

Danke Achensee Laufteam! Wir kommen wieder!

Danke Achensee Laufteam! Wir kommen wieder!

In diesem Sinne….Keep on

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